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Selbstfindung - der erste Schritt

Die Idee der Selbsthilfe ist nicht unbedingt neu. Folglich hat wohl viele von uns die Aussicht darauf ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen, schon dazu verführt diverse Selbsthilferatgeber zu kaufen und zu lesen;). Ich halte dies für ein ausserordentlich positives Signal, da es Ausdruck für den Willen nach Veränderung hin zum Besseren ist. Diesen Willen zu haben bedeutet am Leben zu sein.

 

Häufig verfehlen diese Ratgeber aber den versprochenen Effekt, da sie auf kurzfristige Resultate abzielen, welche dann auch genau das bleiben: Kurzfristig. Sei einmal ehrlich mit dir selbst. Es fällt dir relativ leicht gute Vorsätze für die Zukunft zu machen. Insbesondere nach der Lektüre eines guten Buches oder Artikels fühlst du dich inspiriert und schreitest sofort zur Tat und schwörst dir selbst und allen die du kennst von nun an alles anders zu machen. Vieleicht schaffst du es sogar wirklich eine gewisse Zeit lang durch zu halten, aber dann passiert etwas unvorhergesehenes, etwas das du so nicht geplant hast. Die sogenannte Realität holt dich wieder ein. Ich bin sicher du weisst, wovon ich spreche. Meist haben die Veränderungen die du in die Wege geleitet hast nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu den erhofften Ergebnissen geführt und du verlierst den Glauben an den “Sinn des Ganzen”. Du fängst an dich zu fragen, ob das was du dir vorgenommen hast überhaubt das ist, was du wirklich willst und verfällst zurück in alte Muster. Um dein Ego zu stützen sagst du dir vieleicht Dinge wie: “Naja wenigstens hab ich es versucht” und du kannst wieder einige Zeit konfortabel mit dem ist zustand Leben, bevor du erneut versuchst etwas zu ändern. Dies alles passiert, da du wahrscheinlich wirklich nicht weisst, was du eigentlich willst, dazu später mehr.

 

Ich kann dir gar nicht sagen, wie froh ich bin, dass du das hier gerade liest. Es bedeutet, dass du noch nicht aufgegeben hast und nun bereit bist für eine langfristige Veränderung. Geneauer gesagt für einen langfristigen Veränderungsprozess. So etwas wie einen magischen Schalter den du nur eben schnell umzulegen brauchst gibt es nicht. Schalter sind lediglich Bedienelemente an der Oberfäasche die weit größere und komplexere Prozesse auslösen. Du hast mehrere Schalter von denen du viele wahrscheinlich noch nichteinmal bewusst wahrnimmst. deine Aufgabe ist es all diese Schalter zu identifizieren (Selbstfindung) und dann heraus zu finden, welchen Teil von dir sie auf welche Art und weise kontrollieren (Selbsterkenntnis). Dieser Erkundnugsprozess ist es was wir gemein hin als Selbsftfindung und Selbsterkenntnis bezeichnen.

 

Wir alle durchlaufen diesen Prozess wärend unseres Lebens ganz automatisch. Meist sind wir uns darüber jedoch nicht im Klaren. Auch durchlaufen wir ihn alle in ganz unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Folglich dauert es für viele bis ins hohe Alter bis der Selbstfindungsprozess abgeschlossen ist. Es gibt in diesem Selbstfindungsprozess übrigens keine Abkürzungen. Vieles mag dir vieleicht als solche erscheinen, es wird sich letztlich allerdings immer als Irrweg herausstellen. Auch der erfahrendste “Selbsthilfeguru” kennt keine Abkürzungen, oder vieleicht doch :P? Ich werde jedenfalls nicht versuchen dir eine zu zeigen. Vielmehr werde ich dir Werkzeuge mit an die Hand geben und erklären, mit denen du in der Lage sein wirst einen Raketenrucksack zu bauen. mit diesem Raketenrucksack kannst du dann den Selbstfindungsprozess wesentlich schneller durchlaufen, ja sogar duchfliegen. Hört sich verlockend an nicht wahr ;)?

 

Ok, jetzt vergiss den Raketenrucksack ersteinmal wieder, es ist noch nicht so weit. Du musst lernen langfristig zu denken.

 

Ich möchte, dass dir Folgendes klar wird: Alles was du denkst über dich selbst zu wissen, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht wahr. Vielmehr handelt es sich dabei um Glaubenssätze, die dir deine Umwelt im Laufe der Zeit in den Kopf gesetzt hat. Auch deine Umwelt ist übrigens von ganz ähnlichen Dingen nachaltig beeinflusst, aber das ist eine andere Geschichte.

 

Ich habe dir gesagt du musst lernen Langfritig zu denken, hier eine Metapher die dir dabei Helfen kann: In deinem Leben bist du gleichermaßen Bauherr, Architekt, Maurer, Dachdecker, Instalateur, Fließenleger und Innenaustatter all diese Rollen stehen für verschiedene Aufgaben, die du in deinem Leben übernimmst. Deine wichtigste Aufgabe aber ist es ein Haus zu bauen in dem sich deine Nachfahren und alle Gäste die sonst noch vorbei schauen wohlfühlen. Dieses Haus ist dein Lebenswerk und du bist dafür verantwortlich, wie groß es einmal seien wird, wie es aussieht und vor allem wie stabil es ist. Diese Verantwortung trägst du zu absolut jeder Zeit.

Man könnte jetzt sagen, die Selbsfindung ist das Fundament des Hauses, doch man würde falsch liegen. Man könnte sagen, die Selbstfindung ist der Untergrund, auf dem man das Fundament errichtet, die Wahl eines Standortes sozusagen, aber auch das ist nicht richtig. Die Selbstfindung ist die Entscheidung des Bauherren dieses Haus überhaupt zu Bauen. Nicht das Haus von irgend jemandem sonst, sondern das eigene Haus. Wenn du also möchtest, dass es möglichst groß, schön und stabil ist, dann wecke deinen inneren Bauherren lieber schnell auf, damit er dazu in der Lage diese Bauentscheidung rechtzeitig zu treffen. Denk daran, so ein Haus baut sich nicht von heute auf morgen.

 

Zum Schluss möchte ich dir noch einige Dinge nennen, die dich bis jetzt möglicherweise davon abgehalten haben dein wahres Selbst zu finden. Grundsätzlich lassen sie sich unter einer Kategorie zusammen fassen: Ablenkung. Genauer gesagt Ablenkung vom wesentlichen, dir selbst. Täglich werden wir von unserer Umwelt bombadiert mit Botschaften, die versuchen uns weis zu machen, was erstrebenswert ist und was nicht. Sogar was man denken darf und was nicht wird einem mancherorts schon vorgeschrieben. Mit der Zeit fangen wir dann an diese vermeidlichen Fakten als Wahrheit anzuerkennen. Wie es dazu gekommen ist möchte ich an dieser stelle nicht weiter ausführen, da es nichts mit dem Thema dieses Artikels zu tun hat, ich werde aber zu gegebener Zeit darauf zurück kommen.

 

Du hast allerdings die Möglichkeit all diejenigen Einflüsse, die dich von deiner Selbstfindung abhalten relativ einfach zu reduzieren. Ein erster Schritt wäre es weniger Fehrn zu sehen, am besten du schaust für eine Woche mal überhaupt kein Fehrnsehn . Du wirst feststellen, dass du viel konzentrierter und weniger müde bist. Du wirst dich ausserdem mehr im Einklang mit dir selbst fühlen und kreativer werden. Ich schaue seit ca. 2 Jahren so gut wie gar kein Fehrnsehn mehr und habe vor ein paar monaten mein TV-Gerät sogar ganz entsorgt. Vieleicht ist so eine Probewoche ja auch für dich der Start in eine bewusstere Fehrnsehfreie Zukunft. Die frei gewordene Zeit verbringst du am Besten damit mal wieder ein paar Bücher zu lesen. Es gibt kaum etwas inspirierenderes als ein gutes Buch. Oder wie Aldous Huxley es ausdrückte: “Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.”

 

Was ebenfalls hilft sind Spaziergänge in der freien Natur. Besonders empfehlen kann ich dir Waldspaziergänge. Die Bewegung löst mentale Blockaden und bringt die Gedanken zum fließen. Ausserdem tust du auch deiner körperlichen Gesundheit etwas Gutes, wenn du ein paar Kalorien extra verbrennst.

 

Du kannst dich darauf verlassen, dass ich dich von Zeit zu Zeit an die wichtigkeit des Selbstfindungsprozesses erinnere und dir weitere Hilfestellung in Form von praktischen Tipps und Literaturhinweisen zukommen lasse. Glaub mir, ich kann ganz schön hartnäckig sein :)

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Das Universum hat eine Mission für dich

Das Universum hat eine Mission für dich

 Wir alle genießen es Erfolg zu haben und Ziele die wir uns gesteckt haben zu erreichen. Wir fühlen uns als könnten wir Bäume ausreißen, immer dann wenn wir diesen tollen neuen Job haben, oder ein Projekt erfolgreich abgeschlossen ist. Wenn wir wieder einmal verliebt sind und glauben endlich den Partner fürs Leben gefunden haben oder für viele auch einfach nur dann, wenn die Lieblingsmannschaft beim Fußball gewonnen hat. Die Welt, ja das ganze Universum ist gut und friedlich in diesen Momenten, nichts kann uns etwas anhaben.

Aber was ist, wenn es einmal nicht so läuft? Wir werden entlassen, die Freundin ist auch weg und zu allem Überfluss Steigt das Lieblingsteam sogar ab. Das Selbstwertgefühl sinkt in den Keller, wir trauen uns plötzlich überhaupt nichts mehr zu und fragen uns, wie wir überhaupt jemals etwas erreichen konnten, oder bekommen sogar das Gefühl noch nie etwas nennenswertes erreicht zu haben und ein richtiger Verlierer zu sein. Unser Ego ist angekratzt, vielleicht sind wir auch ein bisschen sauer auf all die „Anderen“ die eigentlich Schuld an unserer Situation haben. Es kann oft Wochen oder Monate dauern um sich von solch drastischen Rückschlägen zu erholen. Wir sehnen uns zurück nach alten Zeiten in denen alles besser war und fangen vielleicht sogar an uns Gedanken darüber zu machen, ob das Leben jemals wieder gut sein wird und welchen Sinn das eigentlich alles hat. Leicht greifen wir hier zu Alkohol oder anderen Drogen um unser Bewusstsein von der eigenen scheinbar minderwertigen Existenz abzulenken. Wir machen uns zusehends sorgen und haben ständig Angst, es könne noch schlimmer werden. Wir hören auf unserem Alltag nachzugehen verfallen in eine Depression und verkriechen uns in uns Selbst, wo wir aber nur noch Negativität finden. Wir fühlen uns immer hilfloser und sehen uns als Opfer einer Herzlosen Gesellschaft. Schließlich fangen wir an uns für all dies auch noch selbst die Schuld zu geben. Wir fühlen uns wie der schlimmste Mensch, der je einen Fuß auf diese Erde gesetzt hat und fragen uns, wie wir dem ein Ende bereiten können. Wir schämen uns so sehr für das was wir sind, dass wir am liebsten für immer aus dem Leben treten würden.

 Doch all dies ist gar nicht wahr. Keiner von uns ist ein Verlierer. Wir sind nicht hier um uns schlecht zu fühlen und uns selbst zu Hassen. Wir sind Menschen, bewusste Lebewesen mit einer Mission, die es zu erfüllen gibt. Welchen Sinn würde es für das Universum machen, etwas vollkommen nutzloses zu erschaffen? Jeder von uns hat eine Mission, eine Rolle die uns zu Teil wird im Spiel des Lebens. Es ist unser Job diese Mission zu erkennen und anzuerkennen. Es mag manchmal schwer Fallen das Richtige zu tun und wir kommen ab von unserem Pfad. All diese Schwierigkeiten sind aber nur Tests die das Universum uns stellt um zu sehen ob wir wirklich schon bereit sind für den nächsten Level und noch größere Aufgaben. Wir dürfen uns geschmeichelt Fühlen, immer wenn eine solche Situation entsteht. Es bedeutet, dass wir einen weiteren Wegabschnitt auf unserem Pfad gemeistert haben und erneut die Möglichkeit bekommen unsere Richtung zu wählen, gleich welche es auch sein mag. Das Universum vertraut uns und auch wir müssen lernen ihm zu vertrauen, nur so können wir letztlich völlig frei sein von allem negativen, dass noch in unserem Leben ist.

 Finde also heraus, wozu du hier bist. Erforsche deine Gefühle, dein Unterbewusstsein und deine Intuition nach deiner Mission, frage das Universum, wozu es dich in diese Welt geschickt hat. Was immer du findest, es ist die Wahrheit. Sei mutig und stelle dich ihr. Ich weiß du hast die nötige Courage dazu, sonst wärst du gar nicht hier. Realisiere, zu was du fähig bist und leiste deinen Beitrag. Er ist genau jetzt mehr gefragt denn je. Wir befinden uns an einem Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit. Wir als gesamte Spezies stehen auf dem Prüfstand und müssen dem Universum Beweisen, dass wir unsere Aufgabe verstanden haben. Jeder von uns muss genau jetzt und für alle Zeit der Beste sein, der er möglicherweise sein kann. Es wird nicht immer leicht diesen hohen Standards zu genügen, aber die Belohnung die uns erwartet, wenn wir es dennoch von ganzem Herzen versuchen, wird unbeschreiblich sein in ihrem Ausmaß. Wir werden erkennen wie Wunderbar alles ist, dass uns umgibt und wir werden endlich wieder dazu in der Lage sein, dass Leben als ganzes und in all seinen Formen zu genießen und als einziges spannendes Abenteuer wahr zu nehmen, so wie damals als wir Kinder waren. Völlig gleich, wo du dich in deinem Leben gerade befindest, denke jetzt an einen glücklichen Moment, lächle, geh raus und verbessere die Welt. das Universum wird es dir danken.

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